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Gemeinde Kirchberg a.d.Iller  |  E-Mail: info@kirchberg-iller.de  |  Online: http://www.kirchberg-iller.de

Verfahrenbeschreibung (Detailansicht)



Abmeldung eines Fahrzeugs (Außerbetriebsetzung)


EINLEITUNG:

Wenn ein Fahrzeug außer Betrieb gesetzt werden soll, müssen Sie als Fahrzeughalter einen Antrag stellen und eine formlose Erklärung abgeben, wenn das Fahrzeug nicht als Abfall zu entsorgen ist. Falls das Fahrzeug verwertet werden soll, erhalten Sie von der Annahmestelle oder dem Verwertungsbetrieb (Demontagebetrieb) einen Verwertungsnachweis.

Mit der Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs wird das Kennzeichen entstempelt und es erlischt die Steuer- und Versicherungspflicht. Das Fahrzeug darf nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen und daher auch nicht auf öffentlichen Flächen abgestellt werden.

Rückfahrten nach Entfernung der Stempelplaketten dürfen mit den ungestempelten Kennzeichen in dem auf dem Kennzeichen ausgewiesenen Zulassungsbezirk und im angrenzenden Bezirk am Tag der Abmeldung (Außerbetriebsetzung) bis längstens 24 Uhr durchgeführt werden. Dabei müssen die Kennzeichen am Fahrzeug angebracht sein. Bei der Fahrt müssen Sie den kürzesten Weg – ohne Umweg – nehmen.

Hinweis: Für diese Rückfahrt muss Ihr Fahrzeug versichert sein, dieses müssen Sie vorab mit Ihrer Versicherung abstimmen.

ZUSTÄNDIG:

  • wenn Sie in einem Stadtkreis wohnen oder wenn Ihr Betriebssitz in einem Stadtkreis liegt: die Stadtverwaltung
  • wenn Sie in einem Landkreis wohnen oder wenn Ihr Betriebssitz in einem Landkreis liegt: das Landratsamt

ABLAUF :

Sie müssen den Antrag auf Außerbetriebsetzung bei der Zulassungsbehörde stellen. Sie können auch einen Vertreter (z.B. Autohändler) mit Ihrer schriftlichen Vollmacht beauftragen, den Antrag zu stellen.

Soweit ein Antragsformular notwendig ist, können Sie es vorab bei der Zulassungsbehörde besorgen und zu Hause ausfüllen. Je nach Angebot Ihrer Zulassungsbehörde steht ein Download-Formular oder ein Online-Dienst über das Internet zur Verfügung.

Tipp: Um Zeit zu sparen, empfiehlt es sich, bei der Zulassungsbehörde vorzusprechen, da die Kennzeichenschilder entstempelt und die Zulassungsbescheinigung Teil I (früher: Fahrzeugschein) und Teil II (früher: Fahrzeugbrief) ungültig gemacht werden müssen. Die beiden Teile der Zulassungsbescheinigung bekommen Sie dann wieder zurück.

UNTERLAGEN:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II oder alter Fahrzeugbrief
  • Zulassungsbescheinigung Teil I oder alter Fahrzeugschein
  • Kennzeichenschilder
  • Verwertungsnachweis (erhalten Sie bei der Verwertung von Ihrem Verwerter oder der Annahmestelle) oder
  • Erklärung, ob das Fahrzeug im Ausland entsorgt oder – etwa als Oldtimer – weiterbenützt wird
  • Erklärung, dass das Fahrzeug nicht als Abfall entsorgt wird
  • bei Vertretung mit schriftlicher Vollmacht: zusätzlich
    • Personalausweis oder Reisepass des Bevollmächtigten

RECHTSGRUNDLAGE:

VERFAHRENSTYP:

Außerbetriebsetzung Fahrzeug [LANDBW]

Folgende Mitarbeiter sind zuständig:


NameTelefonnummerZimmer
Ulrike Baur07354 9316-10
 


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